- Fritz Schalk: Französische Moralisten, u.a.: Zürich: Diogenes, 1995, ISBN 3-257-22791-4
Essay und Aphorismus, Fabel und Gleichnis sind die üblichen Ausdrucksformen der Moralistik. Im Deutschen hat der Begriff eine Bedeutung angenommen, bei der das Moralisierende im Vordergrund steht und Moralisten als Moralprediger missverstanden werden.
Moralistik ist eine philosophische Literaturgattung, deren Ver (lat.: mores) und Handlungsweisen ihrer Mitmenschen beobachten, beschreiben und deuten. Als Bewegung nahm die Moralistik ihren Anfang im Spanien und im Frankreich des 16. Jahrhunderts. Ein prominenter spanischer Ver Baltasar Gracián. Zu den sog. französischen Moralisten, die Friedrich Nietzsche sehr schätzte, zählen: La Rochefoucauld, La Bruyère, Joubert, Vauvenargues, Montaigne, Pascal und La Fontaine.
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